Fachartikel

Reichweite für HR-Videos

Wie Videorecruiting dort ankommt, wo es gebraucht wird

3. Dezember 20253 Min. LesezeitVideorecruiting · Personalmarketing · Jobvideos · Recruiting

Ein Upload reicht nicht. HR-Videos entfalten Wirkung erst, wenn sie auf Karriereseite, Jobportal, Social Media und im physischen Raum gezielt ausgespielt werden.

HR-Videos sind inzwischen in vielen Unternehmen angekommen. Es gibt Filme über Ausbildungsberufe, Einblicke in Teams und Videostellenanzeigen für konkrete Jobs. Häufig endet der Prozess nach der Produktion. Ein Upload auf die Karrierewebsite, ein Post im Unternehmensprofil, dann verschwinden die Inhalte in der Tiefe der Mediathek. Damit bleibt ein großer Teil des Potenzials ungenutzt.

Reichweite entsteht nicht automatisch, sie ist das Ergebnis von Planung. Der erste naheliegende Ort für Videorecruiting sind die Stellenanzeigen selbst. Wer eine Jobseite aufruft, erwartet längst mehr als Text. Ein eingebettetes Video, in dem Teammitglieder und Führungskräfte den Arbeitsplatz zeigen und Aufgaben einordnen, hilft dabei, die Entscheidung vorzubereiten.

Social Media und Jobportale

Der zweite Bereich sind Social-Media-Kanäle. Dazu gehören Unternehmensprofile und personalisierte Kanäle von Führungskräften oder Ausbildern. Hier funktionieren gekürzte Versionen der HR-Videos als Teaser. Sie sollten schnell zur Sache kommen, neugierig machen und einen klaren Weg zur ausführlichen Version bieten. Die Kombination aus organischer Reichweite und bezahlter Ausspielung ermöglicht es, sehr gezielt bestimmte Regionen und Berufsgruppen anzusprechen.

Drittens bieten viele Jobportale inzwischen die Möglichkeit, Videos direkt in Anzeigen einzubinden. Diese Option wird noch erstaunlich selten genutzt. Gerade in Umfeldern, in denen hunderte ähnliche Ausschreibungen gelistet sind, hebt ein Videorecruiting-Format eine Anzeige deutlich hervor. Es signalisiert: Hier wurde sich Mühe gegeben, die Stelle verständlich zu erklären.

Physische Kontaktpunkte

Daneben gibt es weitere, oft unterschätzte Kontaktpunkte: Monitore im Empfangsbereich, Bildschirme bei Messen oder Ausbildungstagen, Kooperationen mit Schulen und Hochschulen. Überall dort, wo über Arbeitgeber gesprochen wird, können kurze HR-Videos einen anderen Eindruck hinterlassen als reine Textinformationen.

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